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Ein erfülltes Leben ist stressig

"Es ist nicht der Stress selbst, der uns krank macht, sondern unsere Reaktion darauf." - Hans Selye, Stressforscher und Autor

Stress ist Energie. Es hängt von unserer individuellen Wahrnehmung ab, ob wir eine Situation oder eine Aufgabe als positiv oder negativ stressig erleben. Deshalb ist es wichtig für uns zu verstehen, wann Stress eine energetisierende Kraft ist oder wann er uns daran hindert, unser wahres Potenzial zu leben. Negativer Stress ist unvermeidlich, aber es ist unsere Reaktion darauf die bestimmt, welche Wirkung er auf uns hat. Wir müssen unsere Emotionen unter Kontrolle haben, im Augenblick präsent sein und uns in Empathie üben.


Ein erster kleiner Schritt auf dem Weg dorthin besteht darin, über den Tag verteilt achtsame Pausen einzulegen - mindestens alle 60-90 Minuten. Stehe auf, atme bewusst, tanze, mache dir eine schöne Tasse Tee oder meditiere. Meditation muss kein großes Projekt sein, sondern kann zu einer kurzen und effektiven Routine in deinem Alltag werden. Das Ritual und die Regelmäßigkeit sind viel wichtiger als die Dauer der Praxis. Vor allem zu Beginn solltest du dich mindestens zwei Wochen lang daran halten und das Meditieren jeden Tag, auch am Wochenende, in deinen Tagesablauf einplanen.


Das Paradoxe daran: Je weniger du von dir selbst erwartest, desto wahrscheinlicher ist es, dass du es tatsächlich durchziehst - also no pressure! Es ist in Ordnung, wenn du anfangs nur eine Minute pro Tag meditierst. Wahrscheinlich wirst du schlussendlich sowieso ein paar Minuten länger sitzen, aber wenn nicht, kannst du trotzdem stolz auf sich sein. Sei dankbar, dass du da bist. Eine Minute, zwei Minuten, eine halbe Stunde - was immer dein aktueller Zustand und Zeitplan erlauben ist super.


Ich wünsche dir einen achtsamen Tag mit vielen positiven Stressfaktoren und Momenten des Innehaltens!


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